Merkel beim Parteitag

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Angela Merkel nahm in Stuttgart nach langer Öffentlichkeits-Abstinenz am CDU-Parteitag teil. Ich habe mit Achgut-Herausgeber Dirk Maxeiner auf dem YouTube-Kanal der Achse darüber gesprochen.

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Trump und MAGA-Bashing in den deutschen Medien

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Dunja Hayali ist wieder einmal zu weit gegangen, so weit, dass ihr Sender vor Schreck die Sendung von Sonntagabend kurzzeitig aus der Mediathek genommen hat. Hayali wollte im „heute-journal“ einen vernichtenden Beitrag über die Abschiebepraxis der ICE in den USA senden. In der Anmoderation warnte sie noch davor, dass nicht alle Videos über die Tätigkeit der ICE echt seien.

Dann präsentierte sie ein herzzerreißendes Video, das von der KI erstellt wurde. Die gezeigte Szene hat es nie gegeben. Hayalis Versuch, die Trump-Regierung bloßzustellen, ging nach hinten los. Sie hat sich und ihren Sender selbst entlarvt.

Als ich das las, fielen mir gleich zwei ähnliche Versuche ein, die bisher nicht problematisiert wurden. „Trump und MAGA-Bashing in den deutschen Medien“ weiterlesen

Woke Kulturpolitik – ein herausragendes Buch und ein kongenialer Aufsatz

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Von Christoph Ernst

Der Philosoph Alexander Ulfig lud mich ein, seine Essaysammlung ‚Woke Kulturpolitik – Ursprünge, Erscheinungsformen und Auswirkungen‘ zu besprechen. Zusammen mit zwölf Mitstreitern beschreibt er die verheerenden Folgen ‚woker‘ Gesinnung auf den deutschen Kulturbetrieb. Das Buch schildert, wie die schein-emanzipatorische Doktrin das Kulturleben zerstört. Anhand konkreter Beispiele aus Musik, Literatur, bildender Kunst, Theater, Film und Sport zeigen Till Kinzel, Michael Esfeld, Tom Sora, Adorján Kovács, Gunnar Kunz, Anna Diouf, Lukas Katzmann, Uwe Jochum, Ronald G. Asch, Birgit Kelle, Sabine Böppler-Spahl und Bruno Köhler, wie eine invasive Ideologie sich unter Vortäuschung hehrer Ziele in neutrale Zonen drängt und sie so lange mit ‚Gender‘, ‚Entitlement‘ und ‚kritischer Rassentheorie‘ verpestet, bis sie agitatorisch ‚transformiert‘ sind und gleichgeschaltet auf woker Wellenlänge liegen.

Eingangs beleuchten Ulfig, Kinzel und Esfeld die historischen Hintergründe des Phänomens. Ab den 1960ern verschmolzen an US-Universitäten aus Frankreich importiert die Ideen neo-marxistischer Dekonstruktivisten mit der ‚kritischen Theorie‘ und amalgamierten mit der damals aufkeimenden Identitätspolitik. Daraus entstand das ideologische Gebräu, das uns heute als ‚Diversity, Equity and Inclusion‘ (DEI) Sodbrennen bereitet und uns seit gut zehn Jahren das ‚große Erwachen‘ beschert. ‚Alles ist politisch‘, lautete ein Slogan der 68er. Das hieß, dass nichts mehr heilig sein sollte. Es durfte keine spirituellen Rückzugsräume mehr geben. Die Trennung zwischen innen und außen, privat und öffentlich, eigen und fremd war aufzuheben. Kunst und Kultur hatten auf so einem Spielplatz nur noch Daseinsberechtigung als ‚Agitprop‘. Denn zugleich machten Antonio Gramscis ‚Gefängnishefte‘ Furore und die Linke setzte an, sich auch ihrem langen Marsch durch die Institutionen systematisch die kulturelle Hegemonie zu sichern. Ihr Feldzug war erfolgreich, und ähnlich wie der ‚Große Vorsitzende‘ Mao Tse-tung einst seinen langen Marsch mit der ‚Kulturrevolution‘ krönte, so ernten wir nun die Früchte ihres Sieges in Form triumphaler ‚Erweckung‘.

Das illustrieren die Autoren, und sie veranschaulichen den atmosphärischen Wandel, dem Kreative und Kulturschaffende dadurch ausgesetzt sind, die Verunsicherung, die Furcht vor Missfallen und etwaiger Denunziation, den Druck, der ihrer ‚Unterwerfung‘ vorausgeht und Fügsamkeit angezeigt scheinen lässt. Denn wer sich sträubt und nicht brav mitspielt, wird zwar noch nicht erschossen, aber riskiert Gelder, Gage, Karriere und Zukunft. So wird Selbstzensur zur Norm und Anpassung zur Tugend. Parallel tritt dabei auch der penetrante Antisemitismus der politisch Erweckten zutage, den Sabine Beppler-Spahl so bissig wie treffend aufdröselt. Sie erläutert, wieso sich angebliche ‚Antifaschist*innen‘ für die Hamas begeistern, obwohl oder weil deren Judenhass wesentlich auf deutsche Nationalsozialisten und Adolf Hitlers Dschihad-Agitator Muhammed Amin-al-Husseini zurückgeht, der bekanntlich nach 1945 als Mentor von Jassir Arafat die ‚Fatah‘ aufzubauen half und diversen NS-Kriegsverbrechern lukrative Jobs bei nahöstlichen Regimes vermittelte. „Woke Kulturpolitik – ein herausragendes Buch und ein kongenialer Aufsatz“ weiterlesen

Friedrich Merz und der Zweite Weltkrieg

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Die Münchner Sicherheitskonferenz ist zu Ende, und man fragt sich, was sich dort eigentlich abgespielt hat. Ich habe Ausschnitte aus der Rede von Merz auf der Fahrt mit dem Auto gehört. In diesen Ausschnitten wirkte der Mann, dessen flüssige und geschliffene Reden vielfach gelobt und mit Preisen bedacht wurden, seltsam gehemmt, als müsste er jedes Wort abwägen. Lampenfieber war es bestimmt nicht, eher schien sich der Redner unsicher zu sein, welche Wirkung er erzielen würde.

Dabei konnte er gewiss sein, dass er sich auf die meinungsmachenden Medien als inoffizielle Regierungssprecher verlassen konnte. In der Berichterstattung fiel nur der „Tagesspiegel“ auf, der Siegmar Gabriel, aktuell Vorsitzender der Atlantikbrücke, Merz’ Rede über den grünen Klee loben, aber einen Fauxpas anmerken ließ. Friedrich Merz soll gesagt haben, der Ukraine-Krieg dauere nun schon länger als der Zweite Weltkrieg mit seinen vier Jahren. Als ich heute die Website der Bundesregierung aufrief, fand ich diese Stelle nicht. Hat sich Siegmar Gabriel verhört, oder weiß der Kanzler 2. Wahl tatsächlich nicht, dass der Zweite Weltkrieg am 1. September 1939 begann und bis zum 2. September 1945 dauerte? Oder sollte er den Russlandfeldzug gemeint haben, um Putin näher an diejenigen heranzurücken, die am 22. Juni einen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion begonnen hatten? Warum schweigen die Medien zu diesem Vorfall? „Friedrich Merz und der Zweite Weltkrieg“ weiterlesen

Sieg der Dummheit

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Von Hans Hofmann-Reinecke

Die USA haben sich von aller Klimapolitik verabschiedet, aber Deutschland will seine Wind- und Solarenergie zügig erweitern.  Die Bundesministerin für Wirtschaft, Katharina Reiche, will das bremsen. Wird sie sich durchsetzen? Dank der Erkenntnisse großer Philosophen kann man mit mathematischer Gewissheit vorhersagen, dass auch diesmal die Dummheit über die Vernunft siegen wird.


Dummheit ist gefährlicher als Bosheit

Über die Dummheit haben sich sehr kluge Menschen den Kopf zerbrochen: Schopenhauer, Machiavelli und Bonhoeffer. Das sind zwar sehr unterschiedliche Denker, aber sie alle kommen zur selben Erkenntnis: Dummheit ist gefährlicher als Bosheit.

Es gibt zunächst die ganz elementare Form von Dummheit, nämlich Mangel an Intelligenz. Das aber ist nicht ihre gefährlichste Form – nennen wir diese Variante D1.

Da gibt es auch Leute, die durchaus in der Lage wären, komplexe Zusammenhänge nachzuvollziehen, die das aber vorsätzlich vermeiden. So jemand benutzt seinen Verstand stattdessen, um seine unlogischen oder unwahren Behauptung zu rechtfertigen. Bald glaubt er dann selbst an seine eigenen Lügen. Falls er das tut, um sich einen konkreten Vorteil zu verschaffen, so ist er ein Betrüger. Das ist Variante D2. Die ist schlimm, aber es gibt Schlimmeres „Sieg der Dummheit“ weiterlesen

Kühlperiode am Horizont: Gefahr für die Erneuerbaren Energien

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Dr. Werner Huber, 13.2.2026

„Eine Mini-Eiszeit kommt“, so titelt ein Vortrag der englischen Sonnenforscherin und Professorin Valentina Zharkova. Ihre These ist umstritten, doch es gibt daneben auch andere Gründe, die für eine bevorstehende Abkühlphase sprechen – wenn auch nicht im Ausmaß einer „Mini-Eiszeit“.

Frau Zharkovas Vorhersage basiert darauf, dass die altbekannten 11-jährigen Sonnenfleckenzyklen seit zwei Jahrzehnten im Abnehmen begriffen sind. Damit geht auch eine leichte Abnahme der Sonnenaktivität einher. Das Zharkova-Sonnenmodell sagt nun für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Abnahme auf Werte vorher, wie sie in der menschenfeindlichen „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1300 und 1850 herrschten. Die meisten Klimaforscher allerdings lehnen die These ab. „Kühlperiode am Horizont: Gefahr für die Erneuerbaren Energien“ weiterlesen

Epsteins „Netzwerk“ geht es um die globale Macht

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Die teilweise Veröffentlichung der „Epstein-Files“ ist auf aufschlußreiche, aber beunruhigende Reaktionen der Medien gestoßen. Es wird viel über die pädophilen Straftaten von Epstein & Co geschrieben, teils mit dem deutlichen Bestreben, diese hochkriminellen Machenschaften zu framen. Die Behauptung einer Geliebten von Prince Andrew, wer nicht in den Epstein-Files vorkomme, wäre nicht relevant, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Schwärzung des Namens eines Mörders, der per Email an Epstein schrieb, er hätte nicht von sich geglaubt, dass er einen Menschen ermorden könnte, könnte ein Anzeichen sein, dass an eine Verfolgung der Straftaten nicht gedacht wird. Wie weit das Bedürfnis nach Relativierung geht, hat leider die NZZ mit ihrer Frage bewiesen, ob es sinnvoll gewesen sei, die Akten zu veröffentlichen – also die Veröffentlichung eines globalen Netzwerks aus Machtmißbrauch, Menschenhandel und Verbrechen an Minderjährigen, die als Sexspielzeuge mißbraucht und anscheinend manchmal sogar ermordet wurden. Die Fragestellung irritiert. Die NZZ, von manchen ihrer Leser als „Westfernsehen“ glorifiziert, scheint an der Wahrheit nicht interessiert zu sein

Noch viel schlimmer ist, dass die verbrecherischen politischen Überlegungen und Planungen, die sich in den Epstein-Files finden, kaum beachtet werden, auch nicht von den freien Medien. „Epsteins „Netzwerk“ geht es um die globale Macht“ weiterlesen

Tauwetter

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Was gestern fest wie Eis im kalten Reiche schien,
Zerschmilzt im lauen Hauch der neu erwachten Tage;
Der Frost, des Winters Stolz, erhebt nun faule Klage,
Da Winde, warm und sanft, ihm die Beständ’ entzieh’n.

Das Starre, lang gepresst, beginnt sich aufzuschieben.
Ein jeder Tropfen zeigt, zu weichem Tau zerrieben,
Was hart und fest gewesen. Die Macht kann bald zerstieben,
Und Zwang entschwindet rasch, wie Rauch vom Wind vertrieben.

O Mensch, erkenn dich selbst im schmelzenden Kristall:
Dein Ruhm, dein Leib, dein Mut, sind Schnee im Sonnenstrahl.
Was heute hoch sich hebt, wird morgen sich verlieren.

Doch lerne, eh die Zeit dein bangend Herz verzehrt,
Dass nur, wer sich
mit Mut im rechten Augenblick hin kehrt,
das Schmelzen zu befördern, nicht völlig muss erfrieren.

 

mit freundlichem Gruß

BB

 

Arbeitszeit

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Von Peter Schewe

Die Deutschen arbeiten zu wenig und machen zu viel krank, so die Debatten der letzten Tage. Wobei zwischen krank ‚machen‘ und krank ‚sein‘ ja ein feiner und nicht nur sprachlicher Unterschied besteht. Es geht auch um die gesetzlich vorgeschriebene bzw. tariflich vereinbarte Arbeitszeit und die hohe Quote der Teilbeschäftigung.

Natürlich folgte sogleich der Ruf nach Abschaffung von Feier- und Reduzierung des Urlaubsanspruches, der telefonischen Krankschreibung sowie des Rechtsanspruchs auf Teilbeschäftigung. Auch die Rückkehr zur 40-Stundenwoche wird diskutiert. All das würde der Wirtschaft helfen. Aber ist die Arbeitszeit wirklich das Problem?

Entscheidend ist doch viel mehr, was in diesen Stunden geleistet wird, welcher Effekt dabei herauskommt.

Bei einem Fließbandarbeiter hängt die aufgewendete Zeit mit dem Ergebnis seiner Arbeit noch zusammen, aber wie sieht es bei einem Angestellten im öffentlichen Dienst oder in einem Institut aus, wie wird dort die Effizienz einer Leistung gemessen? Wie im gesamten Verwaltungsapparat des Bundes, der Länder, der Kommunen oder etwa im Beschaffungsamt der Bundeswehr mit seinen 15.000 Beschäftigten oder den 100.000 Beschäftigten in den Jobcentern, früher Arbeitsämter genannt. „Arbeitszeit“ weiterlesen